Schmuck & Uhren
Walter Gropius Frauen am Bauhaus WGNL001-02
Preis CHF 319.00
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Walter Gropius Frauen am Bauhaus WGNL001-02
Die Automatikuhr aus der Edition «Frauen am Bauhaus» von Walter Gropius ist eine tiefgründige Hommage an die Gestalterinnen, die die Moderne bauten. Inspiriert von Pionierinnen wie Gunta Stölzl, Anni Albers oder Ise Gropius, versteht sich dieser Zeitmesser nicht als Schmuckstück, sondern als Raster aus Zeit, Material und Haltung. Die farbigen Akzente folgen der Logik von Stölzls berühmten Textilstrukturen: konstruktiv gedacht, funktional eingesetzt und frei von allem Überflüssigen, ganz im Sinne von Klarheit, Funktion und Reduktion.
Dieses Jubiläumsmodell schlägt eine gestalterische Brücke von 1925 bis in die Gegenwart. Gefertigt nach höchsten deutschen Qualitätsstandards, schützt kratzfestes, entspiegeltes Saphirglas das meisterhafte Zifferblatt. Das Gehäuse aus robustem Edelstahl (316L) beherbergt ein präzises Premium-Automatikuhrwerk, das durch den Saphirglas-Sichtboden auf der Rückseite bewundert werden kann. Ein feines Kalbslederarmband mit Easy-Release-Funktion vervollständigt das anspruchsvolle Design-Statement für das Handgelenk.
Details
Material: Edelstahl (316L), Saphirglas, Kalbsleder
Masse: 32,5 x 7 mm (Ø x H)
Uhrwerk: Miyota GL32
Gangreserve: 42 Stunden
Wasserdichtigkeit: 5 ATM
Walter Gropius
Walter Gropius (1883–1969) zählt zu den einflussreichsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Als Gründer des Bauhauses schuf er 1919 eine Kunst- und Designschule, die Kunst, Handwerk und Industrie auf revolutionäre Weise miteinander verband. Seine Idee einer funktionalen, reduzierten Formensprache prägte Architektur, Produktdesign und Typografie nachhaltig. Geboren in Berlin und ausgebildet an den Technischen Hochschulen in München und Berlin-Charlottenburg, sammelte Gropius entscheidende Erfahrungen im Büro von Peter Behrens, wo er mit späteren Ikonen wie Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier zusammenarbeitete.
Unter seiner Leitung entstanden wegweisende Projekte, darunter das Bauhaus-Gebäude in Dessau, das als Meilenstein der modernen Architektur gilt. Nach der erzwungenen Schliessung des Bauhauses 1933 emigrierte Gropius nach Grossbritannien und später in die USA. Ab 1937 lehrte er an der Harvard University und vermittelte dort seine Ideen an eine neue Generation von Architektinnen und Architekten, wodurch sein Einfluss weltweit spürbar wurde.
Seine Vision funktionaler Klarheit, der experimentelle Umgang mit Materialien und das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen sind bis heute zentrale Prinzipien modernen Designs. Die Arbeiten und Entwürfe von Walter Gropius stehen für eine Formensprache, die zeitlos bleibt und weltweit geschätzt wird.